Studium: Öffentliche oder private Hochschule?


Knapp fünf Prozent der Studierenden in Deutschland sind in einer privaten Hochschule eingeschrieben. Kürzlich publizierte Zahlen des statistischen Bundesamts zeigen, dass die privaten Bildungseinrichtungen langsam aber sicher auf dem Vormarsch sind. Die Frage ist, inwiefern unterscheidet sich der Lehrbetrieb in Abhängigkeit des Trägers einer Bildungseinrichtung?

Sowohl für die privaten als auch für die öffentlichen Hochschulen müssen sich der Herausforderung stellen, mit stark schwankenden, oft auf Jahresbasis vorgebenen Budgets einen planbaren, und kontinuierlichen Lehrbetrieb zu gewährleisten. Die privaten Hochschulen unterliegen Marktbedingungen und können es sich nicht leisten, schlecht besuchte Veranstaltungen anzubieten, da sie mit gegebenen Mitteln ihren wirtschaftlichen Nutzen maximieren.

Das Schicksal der öffentlichen Hochschulen ist unglücklicherweise abhängig von Weitsicht und Überblick der jeweiligen Landesregierungen, deren Eignung zur Gestaltung der Rolle des Volkes der Dichter und Denker in einer künftigen, immer wissenorientierteren Welt, sich an deren Motivation zum Beibehalt des gegenwärtigen föderalitischen Bildungssystems ablesen lässt. Konkret äußert sich das in einem stark schwankenden Kursangebot und überfüllten oder aber leeren Hörsäälen.

Hier liegt einer der Vorteile privater Hochschulen: Der Zwang zu auf wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtetem Handeln ermöglicht eine optimale Veranstaltungsplanung und eine hervorragende Betreuung der Studierenden durch Lehrkräfte und Verwaltung. Kleine Übungsgruppen, moderne Räumlichkeiten und Infrastruktur, gute Ausgestattete und planbare Laborlebenszyklen sind im rpivaten Bereich deutlich häufiger vorzufinden als im öffentlichen Bildungssektor. Dort klagt man häufig über anfangs übervolle Bachelor-Studiengänge, unzureichenden Zugang zum Dozenten und chaotische Organisation. Erst in den Masterstudiengängen ist die Teilnehmerzahl überschaubarer und die Gruppengröße annehmbar.

Auch bei unseren Schweizer Nachbarn werden private Hochschulen erst in letzter Zeit stärker beachtet. Das Lorange Institut in Zürich (Lorange Business School Zürich) etwa ist eine renommierte private Hochschule mit verschiedenen, in der Wirtschaft weltweit anerkannten Business-Studiengängen wie dem Executive Master of Business Administration oder dem MBA Modern Marketing.

Trotz manchmal auf den ersten Blick hoch erscheindenr Studiengebühren ist die finanzielle Belastung für die Studierenden oftmals deutlich geringer. In vielen Fällen sind Unternehmen bereit, ihren künftigen Mitarbeitern diese Last im INteress ihrer bestmöglichen Ausbildung abzunehmen. Wer sich durch hervorragende Leistungen auszeichnet hat zudem gute Chancen auf ein Stipendium.

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