Wirtschaftsinformatiker nach dem Studium


Ich habe früher in der Krankenpflege gearbeitet und wollte damals Arzt werden, ließ es dann aber bleiben, weil ich die Schnauze von Nacht- und Wochenendarbeit voll hatte. Nun habe ich also Wirtschaftsinformatik studiert, erst den Bachelor und dann den Master gemacht.

Die Aussichten für einen Wirtschaftsinformatiker nach dem Studium sind gar nicht so schlecht Er bekommt zum Beispiel als Berufseinsteiger-Programmieräffchen 3500 Euro Brutto Gehalt, arbeitet sich gewiss nicht tot und kann bei Bedarf von daheim arbeiten. Natürlich sind das mehr als 1000 Euro brutto weniger als er als Assistenzarzt zum Berufseinstieg kriegen würde, aber dafür hat er geregelte Arbeitszeiten, Pausen, kaum Überstunden und kein zerstörtes Privatleben.

Wirtschaftsinformatiker sind IT Hipster

Das ist leider in der Tat ein Problem auch in der Wirtschaftsinformatik. Die IT-Branche ist voll mit weltfremden Nackenbärten, die unironisch T-Shirts tragen, auf denen „Mongo“ steht. Diese Leute lassen keine Gelegenheit aus, darzulegen, wie genial sie seien, und heulen herum, wenn man ihre Kompetenz einmal in Frage stellt.

Sie verhalten sich dann wie ein kleiner, dicker Junge, der wütend auf dem Boden stampft und nicht mehr mit sich reden lässt und nicht wie erwachsene Wirtschaftsinformatiker und Unternehmensberater. Das ist der Grund, warum man überlegt, seine zukünftige Berufslaufbahn eher in Richtung Management als Entwicklung zu planen. Im Management hat man es dann aber leider mit BWL-Spinnern zu tun und vermutlich auch weniger entspannte Arbeitsbedingungen, weil man sich aufgrund von „Meetings“ nicht mehr unbedingt Gleitzeit und Heimarbeit leisten kann. Andererseits können sicher auch die Arbeitsbedingungen als Programmieräffchen wesentlich beschissener sein als bei mir.

Ich würe jedem zu einem Wirtschaftsinformatik Studium und etwas breiter gefächerten Praktika bzw. Werkstudententätigkeiten raten, um während des Studiums einen Fuß sowohl in Management- als auch in technische Bereiche zu kriegen und dann am Ende des Studiums entscheiden zu können, ob er eher ins Management oder eher in die Programmierung o.ä. will. Möchte man sich aus Deutschland absetzen, ist Medizin letztendlich auch eine gute Wahl, weil Ärzte beispielsweise in Norwegen nicht so mies malochen werden wie in Deutschland.

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Über Wirtschaftsinformatik

Wissensmanagement Berlin-Brandenburg, Blogger zu den Themen Wirtschaftsinformatik, Wissensmanagement , Informationsmanagement, und Prozessmanagement, sowie zum Leben in Berlin und Brandenburg. Ach ja, und Games. Computerspiele aller Art, Speiele für PC, XBOX, WII, Stretegiespiele, Action, Ego Shooter, einfach alles ;-) Wirtschaft, Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Wirtschaftswissenschaften in Schule und Studium sind weitere Themen, die mich beschäftigen Außerdem mag ich Pflanzen und Tiere und allgemein die Natur - Haustiere nicht zu vergessen. Training und Kraftsport sind mir wichtig um fit und in Form zu bleiben.
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